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John F. Kennedys Erbe

John F. Kennedys Erbe

  • Meiner Meinung nach ein sehr schöner poltischer Film -Lyndon B. Johnson, einst der mächtigste Demokrat in Washington, droht nun durch seine Rolle als Vize-Präsident von JFK das Ende seiner Karriere. Bis ihn die Kugel eines Attentäters in das höchste Amt des Landes katapultiert. Umgeben von einer gespaltenen Nation kämpft LBJ um seinen rechtmäßigen Platz als Präsident der USA, eine Aufgabe, bei der er zum Scheitern verurteilt scheint.

John Fitzgerald „Jack“ Kennedy (* 29. Mai 1917 in Brookline, Massachusetts; † 22. November 1963 in Dallas, Texas), häufig auch bei seinen Initialen JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In seine Amtszeit während der Hochphase des Kalten Krieges fielen historische Ereignisse wie die Invasion in der Schweinebucht, die Kubakrise, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn der bemannten Raumfahrt, die Eskalation des Vietnamkriegs sowie die Zeit des zivilen Ungehorsams der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

Kennedy war Mitglied der Demokratischen Partei und der erste US-Präsident römisch-katholischer Konfession. Wegen seines jungen Alters und seines Charismas verkörperte er für viele die Hoffnung auf eine Erneuerung der USA. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute in der Öffentlichkeit umstritten.

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The Big Short – Zusammenbruch der Weltwirtschaft

Sehr unterhaltsamer und informativer Film über die Finanzkrise nach einer wahren Geschichte und dem gleichnamigen Buch von Michael Lewis. Einige Außenseiter realisieren das Anbahnen des riesigen Finanz- und Wirtschaftscrashes 2007 als Erste bereits Jahre früher und wetten darauf.

Die Erzählweise ist extrem flüssig, anschaulich und tief. Die Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit. Bereits in den ersten 20 Minuten wird ein filmisches Feuerwerk abgebrannt, das andere Produktionen zum gleichen Thema über die gesamte Länge nicht abliefern können. Der Film bleibt bis zum Ende spannend und auf herausragendem Niveau.

Hinterher versteht man auch als Laie zumindest im Groben, was zu dem Crash geführt hat und warum wir prinzipiell vor keiner Wiederholung sicher sind.

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Der schwarze Freitag

Sehr gut gemachter Doku Film der die Ereignisse des Schwarzen Freitags und die folgen aus der Sicht eines wichtigen Akteurs der damaligen Zeit zeigt und was aus diesem wurde . es Wird auch erklärt wie die Börse damals funktionierte und was dort alles gelaufen ist. Kann jeden den Film empfehlen.

Zu den schicksalsschwersten Daten in der Geschichte der zivilisierten Welt gehört der 25. Oktober 1929, der „Schwarze Freitag”. Die Weltwirtschaftskrise, die Verzweiflung und Selbstmord, Arbeitslosigkeit, Massenverelendung, politische Radikalisierung und schließlich den 2. Weltkrieg im Gefolge hatte, nahm mit dem New Yorker Börsenkrach an diesem Tage ihren Anfang. Im Mittelpunkt der Handlung steht der amtierende Präsident der New Yorker Börse im Herbst 1929, Richard Whitney. Im Auftrag der Großbanken unternahm er am Vortag des Zusammenbruchs noch einmal eine Stützungsaktion, die den Gang der Ereignisse nur für wenig mehr als eine Stunde aufzuhalten vermochte. Später spielte Whitney vor dem Untersuchungsausschuß des amerikanischen Senats noch die Rolle eines glänzenden Verteidigers der Wallstreet-Größen und ihrer Geschäftspraktiken. In den Dreißiger Jahren aber brach auch seine Firma zusammen, nicht zuletzt, weil ihm betrügerische Manipulationen mit Kundengeldern nachgewiesen werden konnten.

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Börsenkrach in New York – Beginn der Weltwirtschaftskrise -1929

Der Börsenboom

Im Sommer 1928 hatte die Wall Street in New York ein Börsenboom erfasst. Die Kurse stiegen und stiegen. Es handelte sich um eine Spekulationsblase. Das heißt, dass die Kurse, in diesem Fall die Kurse von Aktien, viel höher steigen als sie tatsächlich wert sind. Irgendwann platzt dann diese „Blase“ und die Kurse fallen in sich zusammen.

In Amerika hatten in den 1920er Jahren viele Leute sogar Kredite aufgenommen (sich also von den Banken Geld geliehen), um sich Aktien zu kaufen. Häufig mussten sie dafür auch noch hohe Zinsen zahlen. Sie hofften auf große Gewinne, um die Kredite zurückzahlen zu können. Denn die Wirtschaft boomte, den Leuten ging es gut, immer mehr wurde produziert. Dadurch aber fielen auch die Preise: Wenn das Angebot an Waren viel größer ist als die Nachfrage, sinken die Preise, weil jeder sein Angebot ja verkaufen will. Sinken die Preise aber zu stark und immer weiter, geht das Unternehmen irgendwann pleite.

Ab Dezember 1928 gab es Kursschwankungen, im Oktober 1929 kam es zu einem ersten (leichteren) Einbruch der Kurse, dann stagnierten sie (sie blieben auf einer Höhe).

Der Zusammenbruch am Schwarzen Donnerstag

Am 24. Oktober kam es plötzlich zu einem Sturzflug der Aktienkurse, weil ganz viele Anleger ihre Aktien verkaufen wollten. Der Dow-Jones-Index fiel um 12,8 Prozent. Man spricht vom Black Thursday, also dem Schwarzen Donnerstag. In Europa wird meist der Tag danach angegeben und darum als Schwarzer Freitag bezeichnet, weil die Nachrichten aus Amerika erst Freitag in Europa ankamen und Deutschland durch die Zeitverschiebung Amerika voraus ist.

Die Banken versuchten, den Markt zu stützen, indem sie selber Aktien kauften. Das gelang auch zunächst. Am 29. Oktober, dem darauf folgenden Dienstag, kam es aber zu einem weiteren Absturz, diesmal um 11,7 Prozent. Nun wurde um jeden Preis verkauft, die Banken forderten ihr Geld zurück und der Kurs stürzte ins Bodenlose. Manche Aktien fielen im Wert um 99 Prozent. Bis zum Sommer 1932 sollten die Kurse noch fallen!

Weltwirtschaftskrise und die Auswirkungen auf das Deutsche Reich

Viele Anleger waren nun hochverschuldet, Firmen waren pleite. Es gab viele Entlassungen, die Arbeitslosigkeit stieg. Die Wirtschaft in den USA traf es am härtesten, gleich darauf folgte Deutschland. Auch hier brach die Wirtschaft zusammen, denn die amerikanischen Banken, die Deutschland Kredite gegeben hatten, forderten nun ihr Geld zurück. Das Deutsche Reich war zudem noch durch die Reparationszahlungen stark belastet. Bis 1933 wuchs die Arbeitslosenquote auf mehr als 30 Prozent, man spricht von Massenarbeitslosigkeit.

Die Regierung unter Heinrich Brüning fuhr einen harten Sparkurs. Zum Beispiel wurden die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe drastisch gekürzt. Öffentliche Gelder wurden um 25 Prozent gekürzt.  Daraufhin fielen die Preise für Waren und Dienstleistungen stark ab. Man nennt das auch Deflation. Brünings Regierung hoffte, dass sich der Markt von Angebot und Nachfrage so von selber regulieren würde.

Doch sinkende Preise und sinkende Einkommen führten aber dazu, dass immer weniger gekauft wurde, weil man glaubte, dass die Preise und Einkommen noch immer weiter sinken würden. Dadurch wiederum kam die Wirtschaft in noch größere Schwierigkeiten. Die Preise sanken noch weiter. Ein Teufelkreis! Außerdem kam es zur Deutschen Bankenkrise.

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