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Was Sind Aktien-Futures?

Was Sind Aktien-Futures?

Wenn Händler anfangen, etwas über den Handel mit Futures zu lernen, sind sie anfangs Waren-Futures ausgesetzt, aber auch Aktien-Futures sind ein beliebtes Handelsinstrument. Aktienindex-Futures basieren auf den Referenzindizes wie:

  • Standard & Poor’s 500 Index (S & P 500)
  • Dow Jones Industrial Average (DJIA)
  • NASDAQ 100
  • Russell 2000

Ein Aktien-Futures-Händler handelt im Wesentlichen nach der allgemeinen Marktrichtung. 

Wenn ein Aktienindex-Händler der Ansicht ist, dass wir einen starken Gesamtmarkt haben, wird er einen Terminkontrakt kaufen und zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen.

In Zeiten der Rezession und des schwachen Wirtschaftswachstums werden Terminkontrakte verkauft, wenn die Händler die Richtung des Aktienindexes abschlagen sehen.

Während der Handel mit dem Aktienindex beliebt ist, können Sie auch Single Stock Futures-Kontrakte (SSF) handeln. Single Stock Futures ermöglichen den Umtausch von Gruppen von 100 Aktien eines bestimmten Unternehmens zu einem Preis, der vereinbart wird, wenn der Handel für den Liefertermin in der Zukunft stattfindet.

Aktien-Futures werden über eine Terminbörse gehandelt und haben den Vorteil, dass im Gegensatz zum Handel mit einzelnen Aktien an der Börse ein Hebel zur Verfügung steht. Die Pattern-Day-Trading-Regeln gelten nicht für Day-Trader von Aktien-Futures.

Bausparen ist Geldvernichtung – Was bringt der Bausparvertrag wirklich ? – Bausparen sinnvoll ?

Eine alte deutsche Tradition – Bausparverträge, über 30 Millionen Verträge gibt es immer noch und diese werden noch immer weiter munter angeboten. In diesem Bereich ist Deutschland ein rückständiges Entwicklungsland, denn es gibt wesentlich attraktivere und Geldanlagen oder Sparformen.

Einfach auf den Nenner gebracht, die Unbedarftheit des Verbrauchers wird ausgenutzt, damit können sich Banken und Bausparkassen seit Jahrzehnten zinsgünstiges Kapital auf Kosten ihrer Kunden beschaffen.

Seit etlichen Jahren schon klagen Kunden über Versuche ihrer Bausparkassen, sie aus Verträgen zu drängen. Das betrifft vor allem Verträge, für die hohe Guthaben-Zinsen vereinbart wurden. Bisher konnten die Verbraucher nur vereinzelt Erfolge erzielen, um ihre Verträge zu halten. Jetzt aber gelang es einer Kundin, vor dem Oberlandesgericht Stuttgart zu gewinnen. Und die unterlegene Bausparkasse prüft die zugelassene Revision vor dem Bundesgerichtshof.

ABFUHR DER KAPITALERTRAGSSTEUER

ABFUHR DER KAPITALERTRAGSSTEUER

Seit dem Jahr 1984 wird die Kapitalertragssteuer (KESt) automatisch von den Erträgnissen aus dem Kapitalvermögen abgezogen und dem Finanzminister abgeliefert. 

Seit 1996 beträt diese bei Privatanlegern 27,5% ( Österreich, Deutschland 25 % ) Auch das ist eine Aufgabe, die die Banken automatisch übernehmen. 

Zu beachten ist, dass man zwischen KESt I und KESt II unterscheidet.
Die KESt I wird von Dividenden aus Aktien abgezogen und gleich vom ausschüttenden Unternehmen an den Finanzminister abgeliefert. 

Beispiel:

die Firma STRABAG hat im Jahr 2008 EUR 0,55 pro Aktie an Dividenden ausgeschüttet. 

Davon hat sie 25% von EUR 0,55 je Aktie einbehalten (EUR 0,14) und abgeliefert.(Deutschland)

Die KESt II bezieht sich auf Zinsen aus Sparguthaben und aus Anleihen und wird von der Sparkonto oder Depot führenden Bank einbehalten und abgeliefert. 

Beispiel:

eine Kundin besitzt auf ihrem Depot eine österreichische Bundesanleihe, die mit 5% p.a. fix verzinst ist. 

Das Nominale beträgt EUR 20.000,–

Die Republik Österreich zahlt unserer Kunden daher EUR 1.000,– an Zinsen. 

Da es sich hierbei um eine Anleihe handelt, behält nicht die Republik Österreich die KESt ein, sondern die Bank, die das Depot unserer Kundin führt und liefert diese dann auch ab. 

In diesem Fall wären dass EUR 250,–. Das Gleiche gilt auch für Bank- und Unternehmensanleihen.(Deutschland)

Wirtschaftspolitik und Geldpolitik

Wirtschaftspolitik und Geldpolitik

Hedging bedeutet Absicherung einer bestehenden (Kassa-)Position
durch den Aufbau einer gegenläufigen Position am Terminmarkt gegen

 Preisrisken
 Kursrisken
 Währungsrisiken
 Zinsrisken

Beim Trading nennt man den Kauf oder Verkauf von zum Beispiel
Optionskontrakten mit der Absicht, auf eine bestimmte Kursentwicklung zu
spekulieren.

Es sind keine Positionen vorhanden, die durch derivative Produkte abzusichern wären Derivate unterscheidet man weiters nach der Art der Basiswerte

Derivate unterscheidet man weiters nach der Art der Basiswerte 

  • Zinsen wie Interest Rate Swap (IRS) 
  • Forward Rate Agreement (FRA)
  • Währungen (zum Beispiel Devisenoptionen)
  • Wertpapiere (Optionen und Futures)  
  • und nach dem Handelsplatz 
  • standardisiert an Börsen 
Wie wählt man eine Investition in den Finanzmarkt? – Teil 4

Wie wählt man eine Investition in den Finanzmarkt? – Teil 4

CFD – Differenzkontrakte

CFD steht als Abkürzung für Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Derivat. Als Derivat oder derivatives Wertpapier bezeichnet man ein Papier, dessen Wert bzw. dessen Wertentwicklung von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte abhängig ist. Die Wertentwicklung eines CFDs auf den DAX wird immer von der Entwicklung des Kursstandes des DAX abhängen.

CFD Handel einfach erklärt!

Die eigentlich recht simple Idee der Contracts for Difference stammt ursprünglich aus England: für eine Aktie wird nur ein Bruchteil des tatsächlichen Preises bezahlt, trotzdem kann der Kursgewinn vom Anleger vollständig eingestrichen werden.

Der Handel mit CFDs hat in den vergangenen 10-15 Jahren stark an Bedeutung gewonnen. CFDs ermöglichen große Spekulationen mit kleinem Geld und sind durch ihr einfaches Konstruktionsprinzip leicht verständlich

Große Spekulation mit kleinem Geld

Der größte Reiz des CFD Handels für Privatanleger besteht in der Kombination aus einem sehr einfach strukturierten Finanzprodukt und der Hebelwirkung.

Mit nur 1000 € Einsatz können 100.000 € im Markt bewegt werden: Schon kleine Kursbewegungen ermöglichen hohe Gewinne.

Hebelwirkungen in dieser Größenordnung lassen sich sonst nur mit Finanzinstrumenten erreichen, die entweder sehr viel komplizierter sind oder eine sehr viel größere Kapitalausstattung erfordern.

Wie wählt man eine Investition in den Finanzmarkt? – Teil 3

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Probieren Sie Optionen und Futures aus:

Optionen und Futures sind für einen neuen Anleger eine riskantere Investition, aber nachdem Sie viel Zeit mit der Verwaltung von Aktien und dem Sammeln von Markterfahrung verbracht haben, werden Sie möglicherweise in der Lage sein, den Mechanismus von Optionen und Futures zu verstehen.
Bevor Sie jedoch in diese riskanten Instrumente investieren, müssen Sie auf Ihr Risikoniveau zugreifen. 

Wie viel Risiko können Sie tragen?

Wenn Sie risikoavers sind, versuchen Sie, Ihre Investition in Future-, Forward- und Optionskontrakte in Ihrem Portfolio zu begrenzen. 

Wenn Sie jedoch ein Risikoträger sind, können Sie weitere Optionen und zukünftige Vereinbarungen hinzufügen.

Sie können Ihre Strategie entwerfen, indem Sie Ihre Risikopräferenz berücksichtigen.

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