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ABFUHR DER KAPITALERTRAGSSTEUER

ABFUHR DER KAPITALERTRAGSSTEUER

Seit dem Jahr 1984 wird die Kapitalertragssteuer (KESt) automatisch von den Erträgnissen aus dem Kapitalvermögen abgezogen und dem Finanzminister abgeliefert. 

Seit 1996 beträt diese bei Privatanlegern 27,5% ( Österreich, Deutschland 25 % ) Auch das ist eine Aufgabe, die die Banken automatisch übernehmen. 

Zu beachten ist, dass man zwischen KESt I und KESt II unterscheidet.
Die KESt I wird von Dividenden aus Aktien abgezogen und gleich vom ausschüttenden Unternehmen an den Finanzminister abgeliefert. 

Beispiel:

die Firma STRABAG hat im Jahr 2008 EUR 0,55 pro Aktie an Dividenden ausgeschüttet. 

Davon hat sie 25% von EUR 0,55 je Aktie einbehalten (EUR 0,14) und abgeliefert.(Deutschland)

Die KESt II bezieht sich auf Zinsen aus Sparguthaben und aus Anleihen und wird von der Sparkonto oder Depot führenden Bank einbehalten und abgeliefert. 

Beispiel:

eine Kundin besitzt auf ihrem Depot eine österreichische Bundesanleihe, die mit 5% p.a. fix verzinst ist. 

Das Nominale beträgt EUR 20.000,–

Die Republik Österreich zahlt unserer Kunden daher EUR 1.000,– an Zinsen. 

Da es sich hierbei um eine Anleihe handelt, behält nicht die Republik Österreich die KESt ein, sondern die Bank, die das Depot unserer Kundin führt und liefert diese dann auch ab. 

In diesem Fall wären dass EUR 250,–. Das Gleiche gilt auch für Bank- und Unternehmensanleihen.(Deutschland)

Andre Kostolany im Gespräch mit Johannes Gross Teil 1 – Andre Kostolany der Börsenmagie

Andre Kostolany der Börsenmagier – André Bartholomew Kostolany 9. Februar 1906 in Budapest, Österreich-Ungarn als Endre Kosztolányi; † 14. September 1999 in Paris) war ein als Börsen- und Finanzexperte und als Spekulant auftretender Journalist, Schriftsteller und Entertainer mit ungarischer Herkunft und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft

Kostolany wurde am 9. Februar 1906 als viertes Kind einer wohlhabenden jüdischen Industriellenfamilie in Budapest geboren. Kostolanys Vater war Industrieller und produzierte Spirituosen (Magenbitter), welche unter dem Namen Herkules vertrieben wurden. Dies exportierte sein Vater vor dem Ersten Weltkrieg in großen Mengen nach Amerika.

Das Unternehmen existierte seit 1830. Kostolany beschrieb den Haushalt, in dem er aufwuchs, als „sehr wohlhabend“. Neben den Dienstboten war eine österreichische Gouvernante, eine Germanistin, im Haushalt beschäftigt, die während der k.u.k.-Monarchie für seine Erziehung zuständig war.

Flucht in die USA Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs flüchtete Kostolany 1940, kurz vor dem Einmarsch deutscher Truppen in Paris, über San Sebastian und Madrid in die USA, weil er zwar katholisch getauft, aber jüdischer Herkunft war. Nachdem er die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten hatte, übernahm er 1941 die Posten des Generaldirektors und des Präsidenten der G. Ballai and Cie Financing Company, die er bis 1950 beibehielt. Zugleich war er dort der Hauptaktionär.

Wirtschaftspolitik und Geldpolitik

Wirtschaftspolitik und Geldpolitik

Hedging bedeutet Absicherung einer bestehenden (Kassa-)Position
durch den Aufbau einer gegenläufigen Position am Terminmarkt gegen

 Preisrisken
 Kursrisken
 Währungsrisiken
 Zinsrisken

Beim Trading nennt man den Kauf oder Verkauf von zum Beispiel
Optionskontrakten mit der Absicht, auf eine bestimmte Kursentwicklung zu
spekulieren.

Es sind keine Positionen vorhanden, die durch derivative Produkte abzusichern wären Derivate unterscheidet man weiters nach der Art der Basiswerte

Derivate unterscheidet man weiters nach der Art der Basiswerte 

  • Zinsen wie Interest Rate Swap (IRS) 
  • Forward Rate Agreement (FRA)
  • Währungen (zum Beispiel Devisenoptionen)
  • Wertpapiere (Optionen und Futures)  
  • und nach dem Handelsplatz 
  • standardisiert an Börsen 
Was ist Forex? Was ist Forex-Trading?

Was ist Forex? Was ist Forex-Trading?

Forex (FX) steht für Foreign Exchange (=Devisenhandel).

Beim Trading mit Forex werden zwei Währungen gegeneinander gehandelt: 

Der Kauf einer Währung resultiert im gleichzeitigen Verkauf einer anderen.

Wie funktioniert Forex-Trading?

Beim Währungshandel traden beziehungsweise tauschen Privatkunden, Unternehmen und Organisationen weltweit unterschiedliche Währungen.

Die erste Währung des Paars nennt man beim Forex-Trading Basiswährung und die zweite Kurswährung.

Als Trader bzw Händler spekulieren Sie auf die Kursveränderung:

Steigt oder fällt der Kurs einer Landeswährung gegenüber der Währung eines anderen Landes? Ich erkläre Ihnen das Prinzip anschaulich an zwei Trading-Beispielen

  • Variante A: Sie nehmen beim Währungspaar EURO/US-DOLLAR (EUR/USD) an, dass der EUR gegenüber dem USD steigen wird.

    Als Forex-Trader gehen Sie LONG.
  • Variante B: Sie nehmen beim Währungspaar EUR/USD an, dass der EUR gegenüber dem USD an Punkten verlieren wird.

    Sie gehen als Forex-Trader SHORT.
Wie wählt man eine Investition in den Finanzmarkt? – Teil 4

Wie wählt man eine Investition in den Finanzmarkt? – Teil 4

CFD – Differenzkontrakte

CFD steht als Abkürzung für Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Derivat. Als Derivat oder derivatives Wertpapier bezeichnet man ein Papier, dessen Wert bzw. dessen Wertentwicklung von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte abhängig ist. Die Wertentwicklung eines CFDs auf den DAX wird immer von der Entwicklung des Kursstandes des DAX abhängen.

CFD Handel einfach erklärt!

Die eigentlich recht simple Idee der Contracts for Difference stammt ursprünglich aus England: für eine Aktie wird nur ein Bruchteil des tatsächlichen Preises bezahlt, trotzdem kann der Kursgewinn vom Anleger vollständig eingestrichen werden.

Der Handel mit CFDs hat in den vergangenen 10-15 Jahren stark an Bedeutung gewonnen. CFDs ermöglichen große Spekulationen mit kleinem Geld und sind durch ihr einfaches Konstruktionsprinzip leicht verständlich

Große Spekulation mit kleinem Geld

Der größte Reiz des CFD Handels für Privatanleger besteht in der Kombination aus einem sehr einfach strukturierten Finanzprodukt und der Hebelwirkung.

Mit nur 1000 € Einsatz können 100.000 € im Markt bewegt werden: Schon kleine Kursbewegungen ermöglichen hohe Gewinne.

Hebelwirkungen in dieser Größenordnung lassen sich sonst nur mit Finanzinstrumenten erreichen, die entweder sehr viel komplizierter sind oder eine sehr viel größere Kapitalausstattung erfordern.

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