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1,2 Millionen Bienenvölker gab es 1990 in Deutschland. Heute sind es nur noch 700.000 – rund 40 Prozent weniger! Das hat Folgen: Immerhin bestäuben Honigbienen einen Großteil unserer Obst- und Gemüsepflanzen.

Denke nach – Was passieren würde ohne die Biene

Thomas Immler

Seit Jahren warnen Forscher, dass es den Bienen schlecht geht. Das Ausmaß des Bienensterbens und seine Ursachen werden kontrovers debattiert. Sicher ist: Ihre Bestäubungsleistung hat eine immense ökonomische Bedeutung für die Landwirtschaft.

Seit 13.000 Jahren sammelt der Mensch den Honig der Bienen, um mit dem „flüssigen Gold“ Speisen und Getränke zu süßen.

Schon früh wusste der Mensch auch um die pharmakologischen Wirkungen des Honigs – er helfe bei Fieber und Wundheilung, erklärte der griechische Arzt Hippokrates. Zeus trug den Beinamen „Bienengott“ – weil Honig und Ziegenmilch ihn als Knaben groß und stark werden ließen.

„Wenn Sie das ökonomisch oder monetär vom Geld her wissen wollen – man weiß aus Experimenten, wenn die Bienen oder Bestäuber nicht vorhanden wären, wie viel Prozent dieser Kulturpflanzenproduktion würde uns verloren gehen. Und das kann man dann monetär berechnen.“

Thomas Immler

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