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The Big Short – Zusammenbruch der Weltwirtschaft

Sehr unterhaltsamer und informativer Film über die Finanzkrise nach einer wahren Geschichte und dem gleichnamigen Buch von Michael Lewis. Einige Außenseiter realisieren das Anbahnen des riesigen Finanz- und Wirtschaftscrashes 2007 als Erste bereits Jahre früher und wetten darauf.

Die Erzählweise ist extrem flüssig, anschaulich und tief. Die Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit. Bereits in den ersten 20 Minuten wird ein filmisches Feuerwerk abgebrannt, das andere Produktionen zum gleichen Thema über die gesamte Länge nicht abliefern können. Der Film bleibt bis zum Ende spannend und auf herausragendem Niveau.

Hinterher versteht man auch als Laie zumindest im Groben, was zu dem Crash geführt hat und warum wir prinzipiell vor keiner Wiederholung sicher sind.

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Der schwarze Freitag

Sehr gut gemachter Doku Film der die Ereignisse des Schwarzen Freitags und die folgen aus der Sicht eines wichtigen Akteurs der damaligen Zeit zeigt und was aus diesem wurde . es Wird auch erklärt wie die Börse damals funktionierte und was dort alles gelaufen ist. Kann jeden den Film empfehlen.

Zu den schicksalsschwersten Daten in der Geschichte der zivilisierten Welt gehört der 25. Oktober 1929, der „Schwarze Freitag”. Die Weltwirtschaftskrise, die Verzweiflung und Selbstmord, Arbeitslosigkeit, Massenverelendung, politische Radikalisierung und schließlich den 2. Weltkrieg im Gefolge hatte, nahm mit dem New Yorker Börsenkrach an diesem Tage ihren Anfang. Im Mittelpunkt der Handlung steht der amtierende Präsident der New Yorker Börse im Herbst 1929, Richard Whitney. Im Auftrag der Großbanken unternahm er am Vortag des Zusammenbruchs noch einmal eine Stützungsaktion, die den Gang der Ereignisse nur für wenig mehr als eine Stunde aufzuhalten vermochte. Später spielte Whitney vor dem Untersuchungsausschuß des amerikanischen Senats noch die Rolle eines glänzenden Verteidigers der Wallstreet-Größen und ihrer Geschäftspraktiken. In den Dreißiger Jahren aber brach auch seine Firma zusammen, nicht zuletzt, weil ihm betrügerische Manipulationen mit Kundengeldern nachgewiesen werden konnten.

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Börsenkrach in New York – Beginn der Weltwirtschaftskrise -1929

Der Börsenboom

Im Sommer 1928 hatte die Wall Street in New York ein Börsenboom erfasst. Die Kurse stiegen und stiegen. Es handelte sich um eine Spekulationsblase. Das heißt, dass die Kurse, in diesem Fall die Kurse von Aktien, viel höher steigen als sie tatsächlich wert sind. Irgendwann platzt dann diese „Blase“ und die Kurse fallen in sich zusammen.

In Amerika hatten in den 1920er Jahren viele Leute sogar Kredite aufgenommen (sich also von den Banken Geld geliehen), um sich Aktien zu kaufen. Häufig mussten sie dafür auch noch hohe Zinsen zahlen. Sie hofften auf große Gewinne, um die Kredite zurückzahlen zu können. Denn die Wirtschaft boomte, den Leuten ging es gut, immer mehr wurde produziert. Dadurch aber fielen auch die Preise: Wenn das Angebot an Waren viel größer ist als die Nachfrage, sinken die Preise, weil jeder sein Angebot ja verkaufen will. Sinken die Preise aber zu stark und immer weiter, geht das Unternehmen irgendwann pleite.

Ab Dezember 1928 gab es Kursschwankungen, im Oktober 1929 kam es zu einem ersten (leichteren) Einbruch der Kurse, dann stagnierten sie (sie blieben auf einer Höhe).

Der Zusammenbruch am Schwarzen Donnerstag

Am 24. Oktober kam es plötzlich zu einem Sturzflug der Aktienkurse, weil ganz viele Anleger ihre Aktien verkaufen wollten. Der Dow-Jones-Index fiel um 12,8 Prozent. Man spricht vom Black Thursday, also dem Schwarzen Donnerstag. In Europa wird meist der Tag danach angegeben und darum als Schwarzer Freitag bezeichnet, weil die Nachrichten aus Amerika erst Freitag in Europa ankamen und Deutschland durch die Zeitverschiebung Amerika voraus ist.

Die Banken versuchten, den Markt zu stützen, indem sie selber Aktien kauften. Das gelang auch zunächst. Am 29. Oktober, dem darauf folgenden Dienstag, kam es aber zu einem weiteren Absturz, diesmal um 11,7 Prozent. Nun wurde um jeden Preis verkauft, die Banken forderten ihr Geld zurück und der Kurs stürzte ins Bodenlose. Manche Aktien fielen im Wert um 99 Prozent. Bis zum Sommer 1932 sollten die Kurse noch fallen!

Weltwirtschaftskrise und die Auswirkungen auf das Deutsche Reich

Viele Anleger waren nun hochverschuldet, Firmen waren pleite. Es gab viele Entlassungen, die Arbeitslosigkeit stieg. Die Wirtschaft in den USA traf es am härtesten, gleich darauf folgte Deutschland. Auch hier brach die Wirtschaft zusammen, denn die amerikanischen Banken, die Deutschland Kredite gegeben hatten, forderten nun ihr Geld zurück. Das Deutsche Reich war zudem noch durch die Reparationszahlungen stark belastet. Bis 1933 wuchs die Arbeitslosenquote auf mehr als 30 Prozent, man spricht von Massenarbeitslosigkeit.

Die Regierung unter Heinrich Brüning fuhr einen harten Sparkurs. Zum Beispiel wurden die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe drastisch gekürzt. Öffentliche Gelder wurden um 25 Prozent gekürzt.  Daraufhin fielen die Preise für Waren und Dienstleistungen stark ab. Man nennt das auch Deflation. Brünings Regierung hoffte, dass sich der Markt von Angebot und Nachfrage so von selber regulieren würde.

Doch sinkende Preise und sinkende Einkommen führten aber dazu, dass immer weniger gekauft wurde, weil man glaubte, dass die Preise und Einkommen noch immer weiter sinken würden. Dadurch wiederum kam die Wirtschaft in noch größere Schwierigkeiten. Die Preise sanken noch weiter. Ein Teufelkreis! Außerdem kam es zur Deutschen Bankenkrise.

ZITATE UND GELD

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar noch bevor der morgige Tag anbricht.“
  

Henry Ford, amerikanischer Industrieller

„Der Prozess, mit dem die Banken Geld erschaffen, ist so simpel, dass der Verstand ihn zurückweist.“

John Kenneth Galbraith, Ökonom

„Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.“

Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph

„Wenn Du nicht weißt, wer der Dumme ist, dann bist Du es!“

Sprichwort, rezitiert von 
Warren Buffet, amerikanischer Investor und Multimilliardär

„Das Problem mit Papiergeld ist, dass es die Minderheit, die mit Geld umgehen kann, belohnt und die Generation, die gearbeitet und gespart hat, zum Narren hält.“

Adam Smith, schottischer Moralphilosoph

„Die letzte Pflicht eines Zentralbänkers ist der Öffentlichkeit die Wahrheit zu sagen.“

Alan Blinder, US-amerikanischer Ökonom und 
ehemaliger Vizepräsident der amerikanischen Zentralbank.

„Wenn früher böse Buben Frösche mit einem Strohhalm aufgeblasen und zum Platzen gebracht haben, nannte man das Tierquälerei. Wenn heute Zentralbanken und Regierungen dasselbe mit ganzen Volkswirtschaften machen, nennt man das moderne Geld- und Konjunkturpolitik.“

Roland Baader, deutscher Publizist (1940-2012)

„Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.“

Carl Fürstenberg, deutscher Bankier (1850-1933)

„Ich weiß nicht, ob der Wechsel mit einem Knall oder einem Wimmern kommt, ob früher oder später. Aber wie die Dinge stehen, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass es eine Finanzkrise sein wird, die den Wechsel erzwingen wird, viel wahrscheinlicher als politische Weitsicht.“

Paul A. Volcker, Vorsitzender der amerikanischen Zentralbank von 1979 bis 1987
in der Veröffentlichung „An Economy On Thin Ice“, 2005

„Jemand, der glaubt, dass in einer endlichen Welt exponentielles Wachstum endlos weitergeht, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“   

Kenneth E. Boulding, Ökonom

„Auf diese Weise ist unser nationales (Geld)Umlaufmittel in der Gewalt der Darlehenstätigkeit der Banken, die kein Geld verleihen, sondern das Versprechen, Geld zu liefern, das sie nicht besitzen.“

Irving Fisher, US-amerikanischer Ökonom (1867-1947)

„Die größte Unzulänglichkeit der menschlichen Rasse ist unsere Unfähigkeit, die Exponentialfunktion zu erfassen.“    

Albert Bartlett, Physiker

„Wir gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass die Stelle, auf der wir stehen, fest ist und dass sich alle anderen Dinge um uns herum bewegen. Ein Mensch in einem Boot sieht, wie sich die Küste vor seinen Augen entfernt, und die Doktrin der ersten Philosophen war es, dass sich die Sonne um die Erde bewegte und nicht die Erde um die Sonne. Es ergeben sich in der Folge ähnliche Vorurteile: Wir gehen davon aus, dass die Währung, die sich in unser aller Händen befindet und mit der wir selbst in Verbindung gebracht werden, fest ist, der Preis des Metalls sich jedoch ändert; in Wirklichkeit ist es aber die Währung jeder Nation, die sich verändert und es ist das Metall, das eher festen Charakter hat.“

Henry Thornton (1760-1815), britischer Ökonom und Philanthrop

„Geld ist eine neue Form der Sklaverei, die sich von der alten lediglich durch die Tatsache unterscheidet, dass sie unpersönlich ist, dass es keine Zwischenmenschlichkeit zwischen Herr und Sklave gibt.“

Lew Nikolajewitsch Tolstoi, russischer Schriftsteller

Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.

Andre Kostolany


An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten

Andre Kostolany

Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten – oder umgekehr

Andre Kostolany

Wenns um Geld geht, gibt’s nur ein Schlagwort: „Mehr!“

Andre Kostolany

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.

Andre Kostolany

Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

Andre Kostolany
MEWconnect – Myetherwallet erstellen

MEWconnect – Myetherwallet erstellen

1. Erstellen Sie eine Brieftasche

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Schritt 1. Öffnen Sie Ihre MEWconnect-App.

Schritt 2. Klicken Sie auf „Neue Brieftasche erstellen“.

Schritt 3. Wählen Sie ein sicheres Passwort.

Dieser Schritt ist sehr wichtig. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Kennwort auswählen, das nicht leicht zu erraten ist, und notieren Sie es sich mit Stift und Papier. Es gibt nur eine andere Möglichkeit
, auf Ihr Portemonnaie zuzugreifen. Wir werden uns demnächst darum kümmern.

Schritt 4. Geben Sie es erneut ein.

Schritt 5. Klicken Sie auf „Start using MEWconnect“.

Sie sind fertig! Sie werden zu einem Bildschirm weitergeleitet, auf dem Ihre neue Brieftaschenadresse mit einem eindeutigen Farbcode angezeigt wird. Auf diesem Bildschirm finden Sie alle Ihre ETH- und ERC20-Token. Neben Ihrer Adresse befindet sich auch ein praktischer „Teilen“ -Button, falls Sie diese an jemanden senden möchten

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